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ANBIETERKENNZEICHNUNG NACH §5 TMG

Peter Wienss Abteilungsleiter Leben im Alter Oberkassel
  der Diakonie in Düsseldorf
  Hansaaallee 112 40547 Düsseldorf
  Tel.: 0211.58677.100 Fax: 0211.58677.155
Verantwortlich für den Inhalt: Peter Wienß, Abteilungsleiter
   

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KOOPERATION – EIN PROJEKT VON DIAKONIE UND TAKENOKAI

PROJEKTBESCHREIBUNG KURZFASSUNG

Kooperation
zwischen
Diakonie in Düsseldorf „Leben im Alter Oberkassel"
und dem
Japanischen Hilfenetzwerk TAKE e.V. Düsseldorf
für Japaner und Japanerinnen mit Zuwanderungsgeschichte

 

Ziele der Kooperation

- Bildung eines gemeinsamen kulturellen, sozialen und intergenerativen Netzwerkes im Stadtbezirk 4 von Düsseldorf (Oberkassel, Lörick, Niederkassel, Heerdt)
- kultursensible Altenhilfe für Menschen mit japanischer Zuwanderungsgeschichte
- interprofessioneller und interkultureller Austausch
(z.B. mit deutschen und japanischen Universitäten und Pflegeeinrichtungen)

Warum in Düsseldorf und linksrheinisch?
Eine Kooperation im Düsseldorfer Stadtbezirk 4 liegt nahe.
Wesentliche japanische Einrichtungen im linksrheinischen Düsseldorf:
EKO-Haus mit Tempel, Garten und Kulturhaus, japanische internationale Schule,
japanischer Kindergarten

 

Japanische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Düsseldorf, NRW und Deutschland

- Düsseldorf ist das Zentrum für Menschen mit japanischer Zuwanderungsgeschichte
im deutschen Sprachraum. Deren Zahl ist schwer zu benennen, weil die
japanische Staatsbürgerschaft meist beibehalten wird. Eine Zahl um 200 Menschen,
60 Jahre und älter, könnte im Raum Düsseldorf realistisch sein, Tendenz steigend.

- ca. 11.000 Japaner in NRW (2006), ca. 8.000 in und um Düsseldorf (2006)
- große Anzahl japanischer Unternehmen ist in Düsseldorf
- besonders wichtig ist japanischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern der Kontakt
  zu der deutschen Bevölkerung (Japan-Tag, Japan-Wochen, Japan-Jahr etc.)

 

Wichtige japanische Institutionen

- in Düsseldorf: Japanisches Generalkonsulat, Japanischer Club, Japanische
  Industrie- und Handelskammer, JETRO-Förderung des Außenhandels zwischen 
  Japan und Europa
- im Stadtbezirk 4: bevorzugtes Wohnviertel für Düsseldorfer Japaner, Japanische
  Schule, Japanischer Kindergarten, EKO-Haus
  (Buddhistischer Tempel und Kulturzentrum)

 

GRUNDLAGEN DER KOOPERATION BIS HEUTE

Vorbereitende Aktivitäten 2002 bis 2008
Seit 2002 bestehen Kontakte zwischen der Begegnungsstätte Arnulfstraße der Diakonie in Düsseldorf und Mitgliedern des heutigen TAKE-Vereins.
Bisher entwickelte gemeinsame Aktivitäten in den Räumen des Leben im Alter Oberkassel", z.B.:

- die japanische Papierfalttechnik „Origami" für ältere Menschen im Bezirk
- eine Tagung in Bad Münstereifel, die ehrenamtlich Engagierten die soziale    
  Netzwerkmethode nahe brachte
- Hilfe japanischer ehrenamtlich Engagierter im Bistro des „Leben im Alter
  Oberkassel"
- japanische Pianistinnen begleiten die deutsche Theatergruppe des Netzwerkes
- Beratung der japanischen Gruppe durch eine hauptamtliche Mitarbeiterin der
  Diakonie bis zur Vereinsgründung 2007
- seit einigen Jahren singen und spielen Schüler der Japansichen Schule zweimal 
  jährlich im Bistro des „Leben im Alter Oberkassel" für ältere Menschen im Bezirk
- seit 2008 „Musikalische Lesestunde" japanischer und deutscher Netzwerkerinnen
  für japanische und deutsche TeilnehmerIrmen im zentrum plus Oberkassel

 

Maßnahmen in den Jahren 2009 und 2010

- Einrichtung von Geschäftsstunden in der Gemünderstraße 5, 40547 Düsseldorf
- Strategieworkshop zur Festlegung der weiteren Maßnahmen
  (z. B. TAKE-Vorstand und Vertreter der Diakonie) mit Coach
- Anschaffung von Hardware und Software (mit japanischer Schrift)
- Öffentlichkeitsarbeit
- Workshops für interessierte japanische und deutsche Mitbürger
  (aus Sprachgründen je einzeln und dann einen zusammen)
- Engagement von Coachs und Dolmetscher
- Beschäftigung von Trainern für Sprache und interkulturelle Kompetenz
- Einrichtung einer Homepage für die Kooperation unter der Bezeichnung „Bambusgarten“

 

PERSPEKTIVEN FÜR DIE ZUKUNFT

Wir bemühen uns, Pflegepersonal zu gewinnen, das beide Kulturen gut versteht. Denn, wenn die Menschen im hohen Alter oder im Krankheitsfall z.B. eine fremde Sprache nicht mehr akzeptieren oder vermeiden wollen, können wir diesen Menschen helfen.

In Zusammenarbeit mit Einrichtungen in Japan wollen wir den Austausch von Fachpersonal realisieren.

Einer der wichtigsten Faktoren im Alter ist das Essen. Es ist eine Herausforderung für uns, Essenszubereitung mit japanischen Zutaten zu verbessern.

Wir wollen Vorträge zu verschiedenen Themen veranstalten und dabei insbesondere auf den Informationsbedarf der TAKE-Mitglieder eingehen.

 

REALISIERUNGPLANWERK 6